Dienstag, 7. MĂ€rz 2017

***Genre Themen Woche Fantasy Tag 2 ***📚


Heute geht es weiter mit dem zweiten Tag der Fantasy Woche, auf diese Autorin freue ich mich ganz besonders ,weil ich sie bis sie sich bei mir gemeldet hatte selbst noch nicht kannte.


***Veronika Serwotka***




**Autoren Interview**


Wie wĂŒrdest du dich in 3 Worten beschreiben?
  
1.       GutmĂŒtig, vertrĂ€umt, freiheitsliebend
      
      Was macht fĂŒr dich einen perfekten Lesetag aus?
  
2.       Ein perfekter Lesetag ist fĂŒr mich ein Tag, an dem ich es mir leisten kann, nichts anderes zu tun. Was höchstens im Urlaub möglich ist, aber dazu ist der ja da.
      
       Wie kamst du zum BĂŒcher schreiben?

3.       Ich habe seit der Grundschule schon immer kĂŒrzere Geschichten geschrieben. Zu meinem ersten Roman kam es allerdings dadurch, dass meinte Mutter, polnische Einwanderin, mich quasi dazu gezwungen hat. Sie konnte mir nie besonders gut in der Schule helfen, also hat sie es mir zur Aufgabe gemacht, an ihrem Computer zu schreiben. Dass ich mich tatsĂ€chlich verbessert habe lag weniger am Schreibprogramm, als an der Leidenschaft, die mich von da an gepackt hatte.

       Weshalb schreibst du unter keinem Pseudonym?

4.       Ich schreibe unter keinem Pseudonym, weil ich keinen brauche. Es kann ruhig jeder wissen, was ich tue. Falls ich mal das Genre wechsle, wĂŒrde ich aber darĂŒber nachdenken, damit die Leser nicht durcheinanderkommen.

      Warum schreibst du gerade dieses Genre? Ist es auch das, dass du selbst gerne liest?


5.       Ich liebe gute, erwachsene FantasybĂŒcher mit Tiefgang und Psychologie. Ich selbst habe viele Genres ausprobiert, ehe ich fĂŒr mich entschieden habe, dass Fantasy mir einfach am meisten liegt.

      Wenn du könntest wĂŒrdest du dann auch mal ein anderes Genre ausprobieren wollen, wenn ja welches?

6.       Also ja, wie gesagt, ich habe bereits einiges ausprobiert 😊

      Hast du noch einen anderen Beruf wenn ja welchen oder ist das Schreiben dein Hauptberuf?

7.       Hauptberuflich bin ich MTAF (Medizinisch-technische Analytikerin der Funktionsdiagnostik) und Studentin. Mein Traum ist das Schreiben und es wird immer ein Teil von mir sein, ob nun mit anderem Beruf, oder nicht. Es wĂ€re aber fantastisch, mal davon leben zu können.

      Wie lange schreibst du schon und wie viele BĂŒcher gibt es schon von dir?

8.       Ich schreibe seit 11 Jahren und inzwischen kann man 4 BĂŒcher von mir kaufen.

       Liest du deine BĂŒcher auch außerhalb des Schreibprozesses?

9.       Nein, ich lese meine BĂŒcher selbst nicht mehr, wenn sie einmal veröffentlicht sind. Es sei denn fĂŒr Lesungen.


      Was möchtest du deinen bzw. meinen Lesern gerne mit auf den Weg geben?

10.   Ich bin unheimlich stolz darauf, einer so verrĂŒckten und liebevollen BĂŒchergemeinschaft anzugehören. Was gibt es schöneres, als sich untereinander ĂŒber seine Lieblingscharaktere auszutauschen, miteinander zu weinen und zu lachen oder aufzuregen? Bleibt alle so, wie ihr seid!

***Buchvorstellung**


*Klappentext*

"Jergan van Cohen starb durch sein Zögern, einen Blutreiter zu töten, unehrenhaft im Kampf gegen einen Wyvern. Seither gilt der getötete JÀger als geÀchtet.
Die entehrten Söhne Tarik und sein zehnjĂ€hriger Bruder Quirin mĂŒssen in einer kleinen HĂŒtte unter den Armen in Canthar leben. Tarik kĂ€mpft durch harte Arbeit und noch hĂ€rteres Training jeden Tag aufs Neue um seine Ehre und um die Zulassung zur PrĂŒfung als JĂ€ger. Obwohl er zu den Besten der Akademie gehört, will ihm die Kommission diese erneut verwehren.
Khaled, sein Mentor, setzt sich fĂŒr ihn ein, doch da ĂŒberschreitet Quirin eines der strengsten Gesetze der Stadt. Er versteckt das Ei eines Wyvern in einer Grotte. Die geflĂŒgelte Echse schlĂŒpft."


*Meine Meinung*

Das Cover ist super abgestimmt und lÀsst schon erahnen um was es im Buch gehen könnte, der Klappentext finde ich macht wirklich neugierig auf diese fantastische Geschichte gemacht.

Es war das erste Buch das ich von Veronika Serwotka gelesen habe, ihr Schreibstil ist flĂŒssig und locker modern sodass man prima in die Story findet und man von der Handlung mit gerissen wird.
Sie hat mich in die fanstastische Welt von den JĂ€gern und Wyvem (Drachen) entfĂŒhrt und ich war total begeistert von den super Charakteren.
Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven erzÀhlt und findet an verschieden Orten statt dazu gibt es sogar gleich zu anfangs eine Karte.
Auf den Inhalt möchte ich nicht genauer eingehen denn es folgt auch noch eine Leseprobe.
Mein Fazit es ist in grandioser Auftakt einer High Fantasy Triologie und absolut lesenswert!


*Leseprobe*

Sie betraten die Arena durch den Eingang der JĂ€ger. Quirin kam nicht umhin, zuzugeben, dass es ein erhabenes GefĂŒhl war, die Weiße Krone, wie Valeria unter den Bewohnern Canthars genannt wurde, aus der Perspektive der KĂ€mpfer zu erblicken. Er kam sich furchtbar klein und unbedeutend vor, als er einige Schritte auf dem sandigen Platz hinaustrat und zu den ZuschauerrĂ€ngen hinaufsah, die einen perfekten Kreis bildeten.
Hier also starben die Wyvern. Diesen Boden trĂ€nkte das Blut unzĂ€hliger Echsen. Er glaubte das Toben der Menge in seinen Ohren rauschen und das gequĂ€lte BrĂŒllen der totgeweihten Tiere zu hören.
Sein Gesicht musste BĂ€nde sprechen, als sich Khaleds Schatten auf ihn legte.
„Dein Vater hat mit genau demselben Blick hier gestanden.“
Eine GĂ€nsehaut legte sich ĂŒber seine Arme. Er hatte Khaled noch nie von seinem Vater sprechen hören.
Der sah nachdenklich zu ihm herab, wobei sich eine StrĂ€hne aus seinem Pferdeschwanz löste und ihm ins Auge fiel. Er strich sie beiseite. „Jergan mochte das Schlachten in den Arenen ebenso wenig wie du oder ich.“
„Warum sind wir dann hier?“
„Es ist ein schlechter Vergleich, das gebe ich zu. Einen in die Ecke gedrĂ€ngten Wyvern zu töten dient nur der Belustigung der Zuschauer. In freier Wildbahn erst erkennt man ihre wahre Boshaftigkeit. Ich werde dir hier niemals zeigen können, was ich dich gern erkennen lassen wĂŒrde.“ Er seufzte schwer. „Aber sie sind böse, das liegt in ihrer Natur. Es sind RĂ€uber, die ein Übermaß erjagen, das sie nicht nötig haben.“
„Aber Khaled, was tun wir denn anderes?“
Der Gnadenbringer schenkte ihm ein versöhnliches LĂ€cheln und tĂ€tschelte ihm den Kopf. Bei dieser BerĂŒhrung wallte Wut in Quirin auf. Er schlug die Pranke des Mannes von sich.
„Kleiner …, sieh mich nicht so an, als wĂŒrdest du mich fressen wollen.“
Quirin unterdrĂŒckte mit geballten FĂ€usten eine bissige Antwort.
„Wir rotten sie aus“, fĂŒgte Khaled schlicht hinzu. Er wirkte nachdenklich.
„Warum?“
„Warum?“ Der Gnadenbringer zog die Augenbrauen zusammen und stieß ihn nach vorn. Er stolperte ein paar Schritte weiter in die Arena. Khaled wartete nicht ab, bis er sich gefangen hatte, sondern schubste ihn wieder und wieder, trieb ihn einige Meter auf den Kampfplatz hinaus, bis er ĂŒber einen vorstehenden Stein fiel und unsanft landete.
Nur am Rande nahm Quirin die Gesichter wahr, die von den niedrigsten RĂ€ngen auf sie herunterstarrten. JĂ€gerschĂŒler, wie er von Tarik wusste. Der Flug des Wyvern sollte eine Lerneinheit fĂŒr die jĂŒngeren JahrgĂ€nge sein.
Er wich Khaled im letzten Moment aus, indem er sich zur Seite rollte und auf die Beine sprang. Er war bereit, fortzulaufen, aber die vielen Augenpaare, die sie beobachteten, hielten ihn davon ab.
„Was machst du denn da?“, fragte er empört, aber die krĂ€ftigen Arme warfen ihn erneut in den Staub.
„Was ist, Kleiner? Soll ich aufhören?“
„Ja, hör auf!“
„Das werde ich nicht!“, entgegnete Khaled und packte ihn im Genick, um ihn auf die Beine zu stellen und im gleichen Augenblick wegzuschubsen.
Quirin schnappte nach Luft und trat wĂŒtend nach seinen Beinen.
Die Augen des Gnadenbringers leuchteten auf und er verstÀrkte seine spielerischen Angriffe.
Quirin sprang zur Seite und rannte einige Schritte zurĂŒck zum Tor, aus dem sie gekommen waren. Er hatte sich noch nie so unwohl gefĂŒhlt, wie auf dem Platz, wo ihn alle sehen konnten und Khaled ihm eine Lektion erteilte, die er absolut nicht verstand.
Er sah ihn wie einen unermĂŒdlichen Sturm auf sich zurollen und floh weiter.
„Ist das die Art, wie du mit Schwierigkeiten umgehst?“, wollte Khaled spöttisch wissen. Quirin streckte ihm die Zunge raus.
„Du hast dich gewehrt, und was war die Konsequenz?“
„Bleib stehen!“
„Ich habe hĂ€rter zugeschlagen. Was werde ich tun, wenn du dich wehrst?“
„Lass mich in Ruhe!“
„Ich werde versuchen, dich zu vernichten. Und das ist die einzige Möglichkeit, wie du mich fĂŒr immer loswerden kannst!“ Wie ein Stier blieb er vor Quirin stehen und stieß ihm mit dem Finger auf die Brust. „Du bist Canthar, ich der Wyvern. Einer von uns muss fallen. Wir sind beide zu stur, um zurĂŒckzuweichen. Die Zeit wird zeigen, wer den Kampf zwischen uns endgĂŒltig gewinnt.“
Quirin wischte seine Hand weg und blitzte ihn an. „Du bist total verrĂŒckt!“
„Das macht mich aus, nicht wahr? Aber das ist die Wahrheit. Komm, sie wollen Shaggrot fliegen lassen.“
„Ich gehe zurĂŒck!“
„Quirin, du machst dich lĂ€cherlich.“
„Du kannst mich nicht dazu zwingen!“
„Hör auf, sei nicht kindisch.“
Quirin traten TrĂ€nen in die Augen, wofĂŒr er sich sogleich schĂ€mte. Er kannte Khaleds VorwĂŒrfe.
Wie glĂŒhendes Eisen bohrte sich der Blick des JĂ€gers in seine Brust und er spĂŒrte schon wieder diese unsĂ€gliche Wut, die das einzige GefĂŒhl zu sein schien, das sich derzeit kraftvoll an die OberflĂ€che kĂ€mpfen konnte. Im selben Augenblick vernahm er ein BrĂŒllen, und ihm gefror beinahe das Blut in den Adern.
Khaled packte ihn am Arm und zog ihn durch die langen GĂ€nge zu einer Wendeltreppe, die hinauf zum ersten Rang fĂŒhrte. Es waren nur einige Meter, die sie nun ĂŒber dem Boden des Kampfplatzes hingen, doch die Perspektive war gleich völlig anders. Quirin verspĂŒrte eine Sicherheit, die ihm eben noch gĂ€nzlich fremd gewesen war.
„Da, siehst du ihn? Shaggrot der Klauenreißer. Hat einen Haufen KĂ€fige zertrĂŒmmert, bevor man ihn hergeschleppt hat. Übles Biest.“ Khaled ließ ihn los und beugte sich ĂŒber das GelĂ€nder.
Gerade sprang ein Riese von einem Wyvern durch ein breites Tor in die Arena, wobei er lauthals an seinen Ketten zerrte. Es gab einen ohrenbetĂ€ubenden Knall, und das Wesen erhob sich mit gewaltig schlagenden Schwingen in die Luft. Die Kette taumelte hinterher, noch immer am rechten Bein der Echse befestigt. Ein Glied war geplatzt. Das metallische Überbleibsel folgte ihm wie eine eiserne Peitsche.Quirins Herz klopfte ihm bis in den Hals.

*Link zum Buch*


Ich hoffe ihr fandet den heutigen Beitrag zur Fantasy Woche genauso spannend wie ich ;-)

Viel Spaß beim Lesen <3
XOXO Eure Frl. Wundervoll

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