Dienstag, 21. M├Ąrz 2017

***Genre Themen Woche Romance/Drama Tag 2***­čôÜ

Nun sind wir heute auch schon bei Tag zwei der Themen Woche angekommen, diesmal mit einer ganz lieben Autorin von der ich schon einiges gelesen habe.


***Franziska Erhard***




**Autoren Interview**


1.      Wie w├╝rdest du dich in drei Worten beschreiben?

humorvoll – ordnungsliebend - fantasiebegabt

(Wei├čt du, wie lange ich f├╝r diese Antwort gebraucht habe? Drei Worte? DREI? F├╝r jemanden, der Romane schreibt und „immer Reden halten muss, wenn es auch kurz geht“, wie meine Kinder gerne sagen? Das war echt gemein ;-) )   **Anmerkung von mir ;-) Das war auch zum Nachdenken gedacht xD**

2.   Was macht f├╝r dich einen perfekten Lesetag aus?

Dass ich das perfekte Buch in der Hand habe. Ein Buch, das mich fesselt, in seinen Bann zieht, mich mitleiden und mit den Protagonisten hoffen und bangen l├Ąsst. Ein Buch, bei dem man sich w├╝nscht, dass es nie endet, und trotzdem dem Ende entgegenfiebert.
Idealerweise st├Ârt mich den ganzen Tag niemand, aber mit zwei Kindern ist das ein frommer Wunsch. Ein bisschen Schokolade nebenher kann auch nicht schaden.
Dann ist es auch egal, ob ich zu Hause in meinem Lesesessel sitze, im Garten, im Wartezimmer, in der Badewanne oder am Strand. Aber wenn ich w├Ąhlen darf, dann nehme ich den Strand.

3.   Wie kamst du zum B├╝cher schreiben?

Ich habe mir schon immer gerne Geschichten ausgedacht, mit Worten gespielt, nach perfekten Beschreibungen und Formulierungen gesucht. Aber dass daraus mal B├╝cher werden, h├Ątte ich nie gedacht.
Eigentlich wollte ich nach der Elternzeit wieder anfangen zu arbeiten, aber es war kein Job in Sicht. Zuf├Ąllig hatte ich gerade ein paar B├╝cher in Folge gelesen, die mir nicht so gut gefielen, und ich ├╝berlegte, was ich gerne lesen w├╝rde. Die Zeit war schwierig, weil das Gef├╝hl, keinen Job zu finden, ziemlich am Selbstwertgef├╝hl genagt hat. Und dann habe ich einfach angefangen, die Zeit zum Schreiben zu nutzen – und sehr schnell gemerkt, wie gl├╝cklich mich das macht. 
Inzwischen bin ich sehr dankbar, nicht sofort einen normalen Job gefunden zu haben und so gezwungen wurde, meinen Traum auszuprobieren. Mein Mann und ich hatten einen Deal, dass ich es ein Jahr ausprobiere, und wenn es nicht l├Ąuft, dann wieder auf die Suche nach einem festen Job gehe. Zum Gl├╝ck hat sich das erledigt ...

4.   Weshalb schreibst du unter einem Pseudonym/keinem Pseudonym?

Ich habe lange dar├╝ber nachgedacht, ob ich ein Pseudonym w├Ąhlen soll. Denn wenn meine B├╝cher nicht ankommen, was dann? Dann kann jeder sehen, dass ich grandios gescheitert bin. Aber andererseits, wenn ich jemandem sage, was ich mache, und jedes mal erkl├Ąren muss, dass  ich unter dem Namen XY schreibe?
 Letztendlich habe ich mir vertraut und meinen Klarnamen verwendet. Und sp├Ątestens, als ich das erste Printbuch in der Hand hielt, auf dem mein Name stand, war ich mir sicher, dass es f├╝r mich die richtige Entscheidung war.

5.  Warum schreibst du gerade dieses Genre? Ist es das, dass du selbst gerne liest?

Ich bin ein bekennendes Schnulzengirl, und ja, ich lese am liebsten romantische Kom├Âdien, Liebesromane, kurz B├╝cher, die mir ein paar sch├Âne Stunden schenken, mich zum Lachen bringen und ein gutes Gef├╝hl hinterlassen. Und wenn ich schreibe, dann ist es jedes mal ein bisschen, wie selbst frisch verliebt zu sein. Was will man mehr?

6.     Wenn du k├Ânntest, w├╝rdest du dann auch mal ein anderes Genre ausprobieren wollen? Wenn ja, welches?

Im Moment bin ich sehr gl├╝cklich so, wie es ist. Aber wer wei├č? Einen Krimi zu schreiben stelle ich mir sehr interessant vor, und der Gedanke, ganz legal morden zu k├Ânnen, hat manchmal doch einen gewissen Reiz, oder?  ;-)
Andererseits, eine ganz neue Welt erschaffen, mit Leben zu f├╝llen, besondere Gaben verteilen, das ist auch so etwas, was unglaublich verlockend ist. Deshalb sage ich jetzt mal, m├Âglich ist alles, wenn der richtige Zeitpunkt und die perfekte Idee zusammentreffen.

7.    Hast du noch einen anderen Beruf? Wenn ja, welchen? Oder ist das Schreiben dein Hauptberuf?

Schreiben ist mein Hauptberuf. Aber ich habe eine solide Ausbildung, auf die ich zur├╝ckgreifen k├Ânnte. Was ich hoffentlich nie mehr muss ...

8.    Wie lange schreibst du schon und wie viele B├╝cher gibt es schon von dir?

Angefangen zu schreiben habe ich 2015, da ist auch mein erstes Buch erschienen. Inzwischen sind 8 B├╝cher ver├Âffentlicht. Eigentlich neun, aber eines ist ein Sammelband, deshalb z├Ąhlt er hier nicht. Und die Arbeit an Buch Nr. 9/10 ist bald beendet.
Und falls du es genauer wissen willst: „Alles nur Ansichtssache ?!“, das war mein Deb├╝troman. Vor kurzem kam mit „Alles nur Familiensache ?!“ ein weiteres Buch, das lose an die erste Geschichte ankn├╝pft. Dann gibt es „Drei V├Ąter sind dann doch zu viel“, „Maxi – Wer will schon einen Mann mit Porsche?“ und „Verw├╝nscht – Manchmal ist das Falsche richtig“. Und nat├╝rlich die dreib├Ąndige „H├╝tte 7“- Reihe. Die gibt es auch als Sammelband „Believe – Mit dir kamen die Wunder.“

9.     Liest du deine B├╝cher auch au├čerhalb des Schreibprozess?

Wenn ein Buch ver├Âffentlicht wird, dann lasse ich es erst einmal ruhen. Im ├ťberarbeitungsprozess lese ich das Buch zwanzig, drei├čig mal oder mehr. Aber mit einem gewissen zeitlichen Abstand hole ich gerne mal wieder eines heraus und lese darin. Und wenn ich mich selbst zum Schmunzeln bringe, dann habe ich einen guten Job gemacht.

10.    Was m├Âchtest du deinen bzw. meinen Lesern gerne mit auf den Weg geben?

Kauft meine B├╝cher! Nein, war ein Spa├č. Glaubt an euch und eure Tr├Ąume. Wenn ihr die Chance bekommt, versucht, sie zu verwirklichen. Und verlernt nie, das Gute in einer scheinbar schlechten Situation zu sehen. Diese Zeit, als ich wieder Fu├č fassen wollte auf dem Arbeitsmarkt und pl├Âtzlich als Arbeitnehmer mehr attraktiv war als Mutter zweier Kinder auf der Suche nach einem Halbtagsjob, was schmerzhaft. Aber was daraus entwachsen ist, das ist der Hammer. Als ich mein erstes Buch hochlud, w├╝nschte ich mir, dass irgend jemand es kaufen und lesen wird. Dass meine B├╝cher inzwischen in den Top 100 sind macht mich unsagbar stolz. Also, wenn eine T├╝r zugeht, dann probiert eine andere. Dahinter kann was ganz Tolles sein. Und wenn ihr mal ein L├Ącheln und eine gute Auszeit braucht: kauft meine B├╝cher. ;-)


**Buch/ B├╝cher Vorstellung**




*Klappentext*

Stell dir vor, pl├Âtzlich steht der Mann deines Lebens vor dir ... w├Ąhrend du dich gerade in einem glitzernden, rosa Feenkost├╝m total zum Affen machst. Geht's noch peinlicher? Meine ehrliche Antwort: leider ja!

Nun ist es also passiert: Maxi hat das erste heilige Lehrerinnen-Gebot gebrochen und sich verliebt. Und zwar ausgerechnet in Bastian Bronner, den Vater ihres neuen Sch├╝lers, der ganz offensichtlich nicht vorhat, seine Familie zu verlassen. Und auch sonst alles tut, um sich so richtig arrogant zu pr├Ąsentieren. Dennoch ist bald klar, dass nichts an diesem Mann so ist, wie es scheint. Und ganz gewiss sollte er nicht anfangen, sich f├╝r sie zu interessieren.
Zum Gl├╝ck findet Maxi genug Ablenkung bei ihren Mitbewohnern. Auch hier passieren in letzter Zeit seltsame und besorgniserregende Dinge, vor allem seit Teddy zur Hausgemeinschaft gesto├čen ist.
Chaos auf der ganzen Linie - da hilft nur die Flucht. Aber vor manchen Dingen kann man nicht davonlaufen. Schon gar nicht, wenn man in die falsche Richtung l├Ąuft, n├Ąmlich nur immer weiter hinein ins Ungl├╝ck.

Dieses Buch ist eine sehr am├╝sante und humorvolle Geschichte dar├╝ber, dass Reden manchmal doch Gold ist. Dass die Liebe macht, was sie will. Und was es mit ›Schludden‹ und ›Pfludden‹ auf sich hat. Was Tauben und ein Plastikrabe f├╝r dein Liebesgl├╝ck tun k├Ânnen. Und dass ein Porsche alleine noch keinen Angeber aus uns macht. Aber immerhin ein guter Anfang ist. Selbst wenn besagter Porsche himmelblau ist ...



*Meine Meinung*


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*Textschnipsel*

Luna lie├č Edgar nicht aus den Augen, als wir am Sonntagmorgen gemeinsam auf meinem Balkon sa├čen und fr├╝hst├╝ckten. Sie fand den Raben unheimlich, und ich ├╝berlegte mir, ob ich ihn abnehmen sollte. Seltsamerweise mochte ich ihn inzwischen richtig gerne. Wenn ich abends drau├čen sa├č mit einem Buch, sah ich manchmal zu ihm r├╝ber. Und ja, ich erz├Ąhlte ihm in gefl├╝sterten Worten von Bastian Bronner. Ich wei├č, dass das bedenklich war. Alte Menschen taten so etwas, und selbst die hatten in der Regel wenigstens eine lebendige Katze oder einen munteren Hund, dem sie sich anvertrauen konnten. Ich dagegen lebte mit einem Plastikraben zusammen.
»Warum hast du eigentlich keinen Freund?«
»Was?« Ich l├Âste den Blick und sah zu Luna.
»Warum du keinen Freund hast. Du bist so h├╝bsch.« Ihre gro├čen Augen sahen mich treuherzig an.
»Ich wei├č nicht. Ich warte auf den Richtigen, sch├Ątze ich mal.«
»Aber hast du keine Bed├╝rfnisse?«
Ich verschluckte mich an meinem Croissant. »Wmpfh?«
»Mama sagt, Frauen haben Bed├╝rfnisse. Dann gehen sie aus, und wenn sie heimkommen, dann ist es wieder gut. Was sind Bed├╝rfnisse?«
Lunas Augen sahen mich arglos an. »Hast du das deine Mama gefragt?«
»Ja. Sie hat gesagt, man muss mal mit anderen Erwachsenen reden und so.«
Ich nickte.
»Und spielen. Sie hat gesagt, dass es so ├Ąhnlich ist wie bei Kindern, nur anders.«
»Genau.« Himmel, ich musste mit Stella reden.
»Ich spiele am liebsten mit dem Thorben. Der kennt tolle Spiele.«
»Sch├Ân.« Herrjeh, dieses Gespr├Ąch fehlte mir gerade noch. Stella und ihre lapidar dahingeworfenen Aussagen brachten mich regelm├Ą├čig zur Verzweiflung.
Gestern zum Beispiel, als sie ihre Tochter vorbeigebracht hatte. Sie hatte mich von oben bis unten gemustert und zweifelnd ihr sch├Ânes N├Ąschen ger├╝mpft.
»Ehrlich, Maxi, du solltest nicht so oft auf Luna aufpassen.«
»Warum? Ich tu's gerne, und du hast mich schlie├člich darum gebeten.«
»Schon. Aber du solltest nicht immer Zeit daf├╝r haben. Was ist mit dem geheimnisvollen Mann, den die Karten angek├╝ndigt haben?«
»Deine Karten haben sich get├Ąuscht.«
»Nein, meine Karten t├Ąuschen sich nie.« Sie musterte mich noch einmal, dann streckte sie ihre Hand aus und stoppte kurz vor meiner Stirn. Sie schloss die Augen und atmete ein paar Mal tief ein, w├Ąhrend ich mir vorkam wie ein Idiot. »Du hast eine ganz schlechte Aura. Ich werde mal dar├╝ber nachdenken ...«
»Da gibt es nichts nachzudenken, Dankesch├Ân. Alles in Ordnung. Viel Spa├č heute Abend.«

Erst Stella, nun also  Luna. Ich hatte den leisen Verdacht, dass die Kleine f├╝r ihre Mutter Informationen sammeln sollte, und das w├╝rde ich unterbinden. Zum Gl├╝ck lie├č sich Luna mit einfachen Mitteln vom Thema abbringen, und bald sa├čen wir da und unterhielten uns kichernd in einer neuen Sprache, die sie sich ausgedacht hatte und bei der man jedem Wort ein »a« voranstellen musste.
Ihre Mutter hingegen lie├č nicht so schnell locker. Als wir zwei Stunden sp├Ąter durch den Stadtgarten spazierten und Luna zusahen, wie sie die Enten f├╝tterte, kam sie wieder darauf zu sprechen.
»Also Maxi, wir m├╝ssen was tun. Nicht dass du Hilfe brauchst, um einen Mann zu finden. Du brauchst nur etwas, das deine Gedanken und Gef├╝hle befreit.«
Ich lie├č sie reden. Wenn ich etwas ganz bestimmt nicht brauchte, dann, dass meine Gef├╝hle befreit wurden; ich hatte so schon genug damit zu k├Ąmpfen, sie im Zaum zu halten.
»Ich k├Ânnte deine Wohnung mal ausr├Ąuchern. Dann siehst du wieder klarer. Ja, das werde ich nachher gleich tun.«
Es war hoffnungslos. Stella mochte zwar eine zierliche kleine Person sein, dennoch war sie un├╝berwindbar wie ein Festungswall, wenn sie eine Idee ausgeheckt hatte. »Und dann bringe ich dir mal ein paar Steine mit. Das wird schon, keine Angst.« Sie t├Ątschelte meinen Arm.
»Und dann kannst du ja auch mal jemandem zum Spielen einladen.« Luna war wieder da und h├╝pfte um uns herum. Ich lie├č Stella lachen und drehte mich um. Die vorwitzige Ente, die bis zu uns herauf gewatschelt war, sah mich mit gl├Ąnzenden grauen Augen an und schnatterte los. Es klang, als wolle auch sie mich auslachen.

*Link zum Buch*









*Klappentext*


Ich bin Mia, Mia Freeman. Eine von den Freemans. Den tollen, wunderbaren, erfolgreichen Freemans aus London. Und weil es mir entgangen sein k├Ânnte, dass ich ihren Anspr├╝chen nicht ganz gen├╝ge, hat Tante Ethel jetzt sicherheitshalber ein Preisgeld ausgesetzt. 100.000 Pfund, wenn ich endlich heirate. Oder geheiratet werde, ganz egal. Wer kann es mir da verdenken, dass ich alles andere als gewillt bin, ein Teil dieser Familie zu sein?

Mias Leben erh├Ąlt gleich mehrere Schl├Ąge. Frisch getrennt kehrt sie aus L.A. zur├╝ck nach London, nur um umgehend von Tante Ethel vor versammelter Mannschaft gedem├╝tigt zu werden. Was gar nicht n├Âtig w├Ąre, denn sie f├╝hlt sich auch so schon mies genug im Kreise der erfolgreichen Arztfamilie.
Da kommt Jonah Bloom, der attraktive Oberarzt im Medical, genau richtig, um ihr Selbstbewusstsein etwas aufzupolieren. Aber ist er der Richtige? Denn da gibt es einen anderen, einen, der ihr Herz aus dem Takt bringt. Und der leider ganz und gar unerreichbar scheint.
Es kommt, wie es kommen muss: Mias Rebellion gegen die Familie geht nach anf├Ąnglichem Erfolg gewaltig nach hinten los. Denn Mia h├╝tet ein Geheimnis, das ihre Zukunft zerst├Âren k├Ânnte …


*Meine Meinung*


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*Textschnipsel*


»Ich warne euch«, Anni blickte jede von uns durchdringend an. »Wenn ihr erkennen lasst, dass das hier ebenfalls eine Hen-Party ist ...«
Im Gegensatz zu den meisten anderen G├Ąsten hier waren wir ziemlich unauff├Ąllig. Wir hatten keine doofen T-Shirts, keine Sch├Ąrpen oder Kr├Ânchen und auch sonst nichts, was Anni als zuk├╝nftige Braut auswies. Sie hatte darum gebeten, schlie├člich, so meinte sie, w├Ąre das alles ohne Alkohol ziemlich schwer zu ertragen. Sie hatte f├╝r einen gem├Ą├čigten Abschiedsabend pl├Ądiert, aber Emily hatte schlie├člich zumindest auf diesem Lokal bestanden. Und so sa├čen wir da, sahen zu, wie andere Br├Ąute sich total gehen lie├čen, und am├╝sierten uns pr├Ąchtig. Bis ein neuer Stripper die B├╝hne betrat. Er sah, wie konnte es anders sein, gro├čartig aus, ein gest├Ąhlter K├Ârper, Muskeln, leicht gebr├Ąunt, blonde, nach hinten gek├Ąmmte Haare. Er erinnerte mich an Chad, an den Chad der ersten Zeit. Ich konnte pl├Âtzlich nicht mehr wegsehen. Es war, als tanzte er nur f├╝r mich, und ich begann unruhig zu werden.
»Du stehst auf ihn?« Emily feixte mich an.
»Quatsch. Er erinnert mich nur an meinen Ex.« Ich versuchte den Blick zu l├Âsen, aber es ging nicht.
»Wenn ich solch einen Ex h├Ątte ...«, Jule seufzte. »Also, dann w├Ąre er nicht mein Ex.«
»Hoho.« Emily schenkte gro├čz├╝gig Wein nach. »Jetzt kommt langsam die richtige Stimmung auf.«
Ich nahm einen gro├čen Schluck, obwohl ich besser nichts mehr getrunken h├Ątte. Mein Blick hing nach wie vor an dem Kerl auf der B├╝hne. Anscheinend hatte er nicht vor, sich eine Braut nach oben zu holen, obwohl ihm genug H├Ąnde entgegengestreckt wurden. Er zog es vor, sich alleine die Klamotten vom Leib zu sch├Ąlen, und er machte es verdammt gut. Schlie├člich fiel das letzte Teil und ein winzig kleines St├╝ckchen Stoff war alles, was er noch trug. Und eine Schnur. Als er seine Performance beendet hatte, nahm er l├Ąssig die Jubelrufe entgegen – und die weniger netten Rufe, die ihn aufforderten, sich auch noch die Schnur und den Stofffetzen vom Leib zu rei├čen. Er l├Ąchelte s├╝ffisant und dann sah er in unsere Richtung und zwinkerte. Und pl├Âtzlich dachte ich nicht mehr an Chad, sondern an Jonah. An seine Angebote und an mein Z├Âgern. Jetzt, genau jetzt, h├Ątte ich mich nicht geziert. Ich wollte nicht den Rest meines Lebens alleine sein, auf einen Mann verzichten, auf H├Ąnde, die mich ber├╝hrten, und Lippen, die mich alles vergessen lie├čen. Ich wollte das Leben sp├╝ren und mich. Ich wollte meinen K├Ârper f├╝hlen und den eines Mannes. ›Vergiss diese ganze Familiengeschichte. Nimm dir, was du brauchst‹, dachte ich und war selbst erstaunt dar├╝ber. Aber dann warf ich den Kopf in den Nacken und lachte. Ich sollte mich der Wahrheit stellen und meine Pl├Ąne ├Ąndern. Wer wusste, was die Zukunft brachte? Wer wusste, wie lange die Zukunft ├╝berhaupt dauerte? Ich hatte genug Zeit verschwendet mit meinen Gr├╝beleien.
»Hallo-o. Ich denke, Mia hatte gerade eine Art Auferweckung.«
Ich grinste und reckte das Kinn in die Luft. »So ├Ąhnlich.«
»Und jetzt«, sie sah zu Anni, aber ihr Finger deutete auf mich. »Und jetzt braucht sie dringend einen Mann, wette ich mal.«


*Link zum Buch*





**Mein Fazit*

Franziska Erhard schreibt unterhaltsame, humorvolle Liebesromane mit Charme.
Ich kann ihre B├╝cher einfach nur empfehlen denn jedes das ich bisher gelesen habe, hatte sein eigenen Reiz und alle waren unbedingt lesenswert!<3



Jetzt sind wir auch wieder am Ende angelangt, ich hoffe euch hat es gefallen :-)
├ťber Feedback oder auch Abonnenten  w├╝rde ich mich freuen <3


Viel Spa├č beim Lesen 
XOXO Eure Frl.Wundervoll

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